NPD Unterbezirk Heide/Wendland

23.12.2011

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NPD-Landtagsabgeordneter Winfried Petzold verstorben

Fraktion und Landesverband der Nationaldemokraten verlieren einen treuen und standhaften Mitstreiter

Der NPD-Landtagsabgeordnete Winfried Petzold ist heute nach längerer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben. Mit Petzold verlieren die NPD-Fraktion sowie der NPD-Landesverband Sachsen einen treuen und standhaften Mitstreiter. Der Abgeordnete, der seit dem ersten Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag 2004 der nationaldemokratischen Fraktion angehörte, hinterläßt eine Frau und einen Sohn.

Winfried Petzold wurde 1943 im schlesischen Breslau geboren. Nach einer Ausbildung zum Aufzugstechniker sowie einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete Petzold zu DDR-Zeiten von 1969 bis 1974 als Handelsvertreter und von 1974 bis 1976 als freiberuflicher Zeichner. Zudem war er 20 Jahre selbständig als Gastronom. Parteilos bis zur Wende, trat Winfried Petzold 1989 der Partei „Die Republikaner“ (REP) bei und war von 1991 bis 1993 ihr Landesvorsitzender in Sachsen. 1995 trat Petzold in die NPD ein, von 1998 bis 2009 amtierte er als sächsischer NPD-Landesvorsitzender, seitdem als Ehrenvorsitzender. Winfried Petzold war Mitglied im Ausschuß für Umwelt und Landwirtschaft und im Bewertungsausschuß sowie beratendes Mitglied im Wahlprüfungsausschuß.

In einer ersten Reaktion erklärte NPD-Fraktionschef Holger Apfel heute:

„Auch wenn mein Kamerad und Fraktionskollege schon seit längerer Zeit an einer schweren Krankheit litt, war die Nachricht von seinem Tod für mich ein schwerer Schlag. Ich habe Winfried Petzold stets als gradlinigen und ehrlichen Menschen erleben dürfen, der auch in den schwersten Stunden unserer Partei und Fraktion treu zur Sache blieb. Hervorheben möchte ich vor allem seine Standhaftigkeit, als im Dezember 2005 drei Abtrünnige die Fraktion verließen. Nie dachte Winfried Petzold auch nur einen Moment daran, ebenfalls von der Fahne zu gehen.

Ich verliere mit Winfried Petzold einen guten Kameraden, der stets bescheiden war und sich nie in den Vordergrund drängte. Im Stillen arbeitete er für unsere gemeinsame Sache. Wir haben ihm viel zu verdanken, nicht zuletzt auch die Aufbauarbeit, die er geleistet hat und die ihre Früchte im wiederholten Einzug der NPD ins Landesparlament trug. Ich denke in dieser Stunde an die gemeinsame Zeit zurück. Insbesondere sind meine Gedanken nun bei seiner Frau, die ihm stets eine große Stütze war – auch auf seinem beschwerlichen letzten Weg.“


Thorsten Thomsen
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

 

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