NPD Unterbezirk Heide/Wendland

06.06.2020

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Wir brauchen eine Revolution im Gesundheitswesen!

Kommentar des NPD-Parteivorsitzenden Frank Franz

Frank Franz

Freilich bietet schon Corona seit Monaten ausreichend Stoff, um über die Qualität unseres Gesundheitswesens nachzudenken. Und wenngleich es in diesem speziellen Fall mehr als genug zu kritisieren gibt, können wir feststellen, dass unser Gesundheitswesen in den Bereichen Hygiene und Vermeidung nosokomialer Infektionskrankheiten gar nicht so schlecht aufgestellt ist. Zumindest besser als beispielsweise in Italien, den USA und andernorts, wo Corona wegen weniger guter Hygienebedingungen leichtes Spiel hatte und ungleich mehr Todesopfer forderte.

Ich möchte an der Stelle auch keine Debatte führen, wie gefährlich Corona tatsächlich ist. Denn das hängt meines Erachtens auch maßgeblich von den Rahmenbedingungen ab. Ältere, Schwache und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders betroffen. Und diese wiederum besonders dort, wo beispielsweise die Hygienebedingungen besonders schlecht sind. Insofern ist die richtige Frage nicht, wie gefährlich Corona ist, sondern wie gut wir auf derlei Infektionskrankheiten vorbereitet sind. Dabei geht es mir noch gar nicht um den sogenannten Lockdown und um die Frage, ob er zu der verhältnismäßig geringen Todesrate in Deutschland beigetragen hat, oder ob die Maßnahmen mehr ein Placebo waren. Das werden wir nie vollkommen sicher beurteilen können, weswegen die Debatte darum müßig ist.

Mir geht es aber um etwas anderes. Ich habe mich im Zuge von Corona auch mit den Zahlen und Fakten zu anderen Krankheiten auseinandergesetzt. Insbesondere mit den sogenannten Zivilisationskrankheiten. Also jenen Erkrankungen, die ganz überwiegend bis nur in den Industriestaaten der „westlichen Welt“ vorkommen. Zwar finden sich solche Erkrankungen inzwischen auch bei Ur-Völkern. Jedoch nur dann und dort, wo wir schon reingepfuscht haben und Eingeborene mit unserem Zucker, Weizen und anderen Allergenen und Krankmachern beglücken durften.

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Mir geht es also um die grundsätzliche Frage, wie unser Gesundheitssystem funktioniert und warum es meiner Ansicht nach fehlerhaft ist. Meine grundlegende Kritik richtet sich gegen die Tatsache, dass wir Krankheiten nicht präventiv vermeiden, sondern sie nur verwalten, wenn sie entstanden sind. Zwar kann nicht jede Erkrankung durch gesunde Nahrung und Bewegung verhindert werden, weil wir alle unterschiedliche genetische Veranlagungen haben. Aber das Risiko, an bestimmten Problemen wie koronaren Herzerkrankungen, Diabetes oder anderen zu erkranken, steigt mit dem Verzehr schlechter Nahrung und schlechten Umwelteinflüssen stark an, um nur wenige Faktoren zu nennen.

Wie Gesund leben Sie?

Warum haben wir ein Gesundheitssystem, bei dem wir warten, bis all diese Erkrankungen auftreten, an denen ein Großteil unseres Volkes deutlich vorzeitig stirbt? Warum haben wir nicht ein Gesundheitswesen, bei dem wir dafür sorgen, solche Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen? Weil die Lebensmittelindustrie zu stark und mächtig ist? Weil die Menschen zu sehr an ihrem Genusskonsum hängen? All das sind Fragen, die ich für wesentlich halte.

Es ist doch skurril, dass so viele Menschen dieser Tage mit Angst und Mundschutz in die Discounter rennen, um sich Müll zu kaufen, der kaum noch als Nahrungsmittel zu bezeichnen ist und der ein viel größeres Risiko in sich birgt, vorzeitig zu sterben, als an Corona.

Jedes Jahr sterben Hunderttausende an diesen „Zivilisationskrankheiten“, leiden unter Adipositas oder anderen körperlichen Einschränkungen.

Es wird Zeit, dass wir unser Gesundheitssystem radikal revolutionieren.

Dass wir unsere Kinder mit einem Bewusstsein für den eigenen Körper und dessen Gesunderhaltung aufziehen. Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das die Menschen vor Krankheiten schützt, statt abzuwarten, bis nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben ist. Natürlich weiß ich, dass auch die Pharmaindustrie an kranken Menschen gut verdient. Es gibt diese Konzerne, die „Lebensmittel“ mit kaum nennenswerten Nährstoffen auf den Markt werfen, die uns langfristig krank machen, um uns, wenn wir dann krank sind, die Medikamente einzutrichtern, die unsere Erkrankungen verwalten. Mit möglichst vielen Nebenwirkungen, versteht sich, wofür dann weitere Medikamente gebraucht werden. Um all das zu erkennen, brauchen wir ein Gesundheitswesen, dass ein Bewusstsein für diese Probleme schafft.

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