Erst einmal ein "Lob" zu den Berichten in der Angelegenheit der „Einbürgerungstests“. Lob in der Hinsicht, dass Sie mir erneut gezeigt haben, wie sich die Berichterstattung Ihrer Zeitung weiter vereinfacht. Sie „machen“ Meinung. Sie sollten als Berichterstatter einer Zeitung lieber versuchen, neutral zu „Berichten“, und dann können Sie für uns Leser ja gerne dazu Meinung beziehen. Das vermeiden Sie jedoch immer häufiger. Sie verbreiten ihre einseitige Meinung. So viel Lob beziehungsweise Tadel zur Einleitung.
Wer in Deutschland eine Führerscheinprüfung ablegen möchte, um seine Befähigung zur Teilnahme am hiesigen Kraftverkehr zu beweisen, der muss sich zwangsläufig zuvor mit dieser Angelegenheit beschäftigt haben. Sonst erreicht er vermutlich das Ziel nicht; am Ende steht als Leistungsnachweis schliesslich die zu bestehende Prüfung. Das gilt auch für Ausländer. Das stellen sie offensichtlich nicht in Frage?
Ein Ausländer, der in Deutschland einen Berufsabschluss erreichen will, auch der muss zuvor eine Lehre hinter sich gebracht haben (oder andere Leistungen erreichen), damit am Ende die Leistungsbefähigung mittels einer Prüfung nachgewiesen werden kann. Stellen sie das in Frage?
Ein ausländischer Student unterzieht sich in Deutschland gleichen Prüfungsanforderungen. Auch er muss sich innerhalb seiner Studienzeit gewissen Leitlinien und Gesetzen unterordnen. Das, zumindest größtenteils noch, in unserer Sprache. Auch hier steht am Ende der Prüfungsnachweis für ein zuvor erlangtes Wissen an. Selbst das Stellen sie nicht in Frage oder?
Und so ist es in fast allen Bereichen, die im Laufe eines Menschenlebens durchlaufen werden. Will der Mensch ein Ziel erreichen, dann muss zuvor (in der Regel) Wissen von ihm aufgenommen worden sein. Sonst kann das Ziel nicht erreicht werden, ein Ergebnis nicht vorliegen. Voraussetzung dafür natürlich, dass das zu erreichende Ziel vorher irgendwie dargestellt wurde.
Bei einer wichtigen Sache, wie das Erlangen der Staatsbürgerschaft eines Landes, das immerhin sofort danach eine Menge Rechte und vor allem auch Pflichten mit sich bringt, da soll von der erfolgreichen Lehre des Lernens und Erreichens von Zielen mit gesetzten Ergebnissen abgewichen werden? Warum? Ist es dem Ausländer nicht zuzumuten, etwas über die Kultur des Landes zuvor zu erlernen, in dem er ab sofort dauerhaft leben möchte? Ist es falsch, zu verlangen, hierüber Wissen genau so eifrig zu erlernen, wie bei einer einfachen Führerscheinprüfung? Wenn wir diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten, dann sollten wir den Ausländern, die den Pass der Bundesrepublik Deutschland erlangen möchten, zukünftig vielleicht einfach 50.000 Euro auf das Konto einer der hiesig´ übrig gebliebenen Landesbanken überweisen lassen und fertig ist die Sache. Wir sollten ehrlicher miteinander sein! Denn so ein billiger Einbürgerungstest gehört in die Mülltonne. Die Führerscheinprüfung für ein Mofa ist schwieriger. Die Staatsbürgerschaft wird hier „verscherbelt“, wie auf einem billigen Jahrmarkt. Und selbst das „Billige“ ist offensichtlich noch zu teuer. (Fachrichtung)
P.S: Es genügen von 34 Fragen lediglich 50 % richtige Antworten, um die Deutsche Staatsbürgerschaft zu erreichen.
Mein Leserbrief wurde natürlich nicht veröffentlicht (auch nicht in Auszügen).
Wer in Deutschland eine Führerscheinprüfung ablegen möchte, um seine Befähigung zur Teilnahme am hiesigen Kraftverkehr zu beweisen, der muss sich zwangsläufig zuvor mit dieser Angelegenheit beschäftigt haben. Sonst erreicht er vermutlich das Ziel nicht; am Ende steht als Leistungsnachweis schliesslich die zu bestehende Prüfung. Das gilt auch für Ausländer. Das stellen sie offensichtlich nicht in Frage?
Ein Ausländer, der in Deutschland einen Berufsabschluss erreichen will, auch der muss zuvor eine Lehre hinter sich gebracht haben (oder andere Leistungen erreichen), damit am Ende die Leistungsbefähigung mittels einer Prüfung nachgewiesen werden kann. Stellen sie das in Frage?
Ein ausländischer Student unterzieht sich in Deutschland gleichen Prüfungsanforderungen. Auch er muss sich innerhalb seiner Studienzeit gewissen Leitlinien und Gesetzen unterordnen. Das, zumindest größtenteils noch, in unserer Sprache. Auch hier steht am Ende der Prüfungsnachweis für ein zuvor erlangtes Wissen an. Selbst das Stellen sie nicht in Frage oder?
Und so ist es in fast allen Bereichen, die im Laufe eines Menschenlebens durchlaufen werden. Will der Mensch ein Ziel erreichen, dann muss zuvor (in der Regel) Wissen von ihm aufgenommen worden sein. Sonst kann das Ziel nicht erreicht werden, ein Ergebnis nicht vorliegen. Voraussetzung dafür natürlich, dass das zu erreichende Ziel vorher irgendwie dargestellt wurde.
Bei einer wichtigen Sache, wie das Erlangen der Staatsbürgerschaft eines Landes, das immerhin sofort danach eine Menge Rechte und vor allem auch Pflichten mit sich bringt, da soll von der erfolgreichen Lehre des Lernens und Erreichens von Zielen mit gesetzten Ergebnissen abgewichen werden? Warum? Ist es dem Ausländer nicht zuzumuten, etwas über die Kultur des Landes zuvor zu erlernen, in dem er ab sofort dauerhaft leben möchte? Ist es falsch, zu verlangen, hierüber Wissen genau so eifrig zu erlernen, wie bei einer einfachen Führerscheinprüfung? Wenn wir diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten, dann sollten wir den Ausländern, die den Pass der Bundesrepublik Deutschland erlangen möchten, zukünftig vielleicht einfach 50.000 Euro auf das Konto einer der hiesig´ übrig gebliebenen Landesbanken überweisen lassen und fertig ist die Sache. Wir sollten ehrlicher miteinander sein! Denn so ein billiger Einbürgerungstest gehört in die Mülltonne. Die Führerscheinprüfung für ein Mofa ist schwieriger. Die Staatsbürgerschaft wird hier „verscherbelt“, wie auf einem billigen Jahrmarkt. Und selbst das „Billige“ ist offensichtlich noch zu teuer. (Fachrichtung)
P.S: Es genügen von 34 Fragen lediglich 50 % richtige Antworten, um die Deutsche Staatsbürgerschaft zu erreichen.
Mein Leserbrief wurde natürlich nicht veröffentlicht (auch nicht in Auszügen).