NPD Unterbezirk Heide/Wendland - Die soziale Heimatpartei

15.11.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Totengedenken der gefallenen deutschen Soldaten beider Weltkriege in Essel

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Am Volkstrauertag gedachten der Lüneburger Kreistagsabgeordnete Christian Berisha, zusammen mit Lüneburgs JN-Stützpunktleiter Lasse Krüger und weiteren JN Mitgliedern sowie dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Matthias Behrens, den dort in den letzten Kriegstagen gefallenen deutschen Soldaten des II. Weltkrieges.
111 Soldaten, die im Raum Essel sowie 3 Soldaten, die im Raum Lindwedel gefallen sind, wurden hier auf dem Esseler Soldatenfriedhof im Wald bestattet.
Am 16. April 1950 wurde der Soldatenfriedhof anlässlich der Steinweihe in Obhut des Landkreises Fallingbostel übernommen.
Bei der Einweihung des Friedhofs sprach seinerzeit Herr Pastor Bard: „Im Leben waren sie Eure Gäste, nun sind sie es für dauernd geblieben. Pflegen Sie die Gastfreundschaft gegenüber den Toten auch weiterhin, indem Sie diesen Gräbern stets mit derselben Freundschaft und Liebe ihre Pflege angedeihen lassen, mit der Sie den damals Lebenden begegneten.“
Im stillen und würdigen Gedenken wurden von weiteren zahlreichen Besuchern Kränze und Gestecke niedergelegt.
Leider war es nicht möglich, gemeinschaftlich ein Lied am Grabe zu Ehren der Gefallenen zu singen und ein paar Grußworte zu sprechen. Den anwesenden Polizeikräften wurde vom Niedersächsischen Innenministerium die Anweisung erteilt, diese Form der Erinnerung auf dem Soldatenfriedhof zu untersagen und gegebenenfalls auch mit Gewalt durchzusetzen. Zudem war das Betreten der Grabanlagen von mehr als Fünf Personen verboten worden.
 
Trotz dieser unwürdigen Auflagen besannen sich die mehr als fünfzig Anwesenden, im nahe gelegenen Waldstück, das Lied vom Kameraden abzusingen. Jedoch nicht, ohne zuvor der Grußbotschaft des Celler Aktivisten Dennis Bühring gelauscht zu haben, der diese zum Gedenken an die gefallenen deutschen Soldaten beider Weltkriege verlas.
 
Gedanken kann man nicht verbieten. Wir, vom NPD Unterbezirk Lüneburg, werden politisch immer dafür eintreten, dass unseren toten Soldaten die letzte Ehre erwiesen wird, die sie verdienen. Sie haben das Höchste dafür gegeben, was ein Mensch besitzen kann – das eigene Leben.

 

 

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