NPD Unterbezirk Heide/Wendland - Die soziale Heimatpartei

11.08.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Lüneburgs Bürgermeister Mädge (SPD) beurlaubt Erzieherin aus Gesinnungsgründen

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Es heißt in der Landeszeitung Lüneburg und im Hamburger Abendblatt, dass der Bürgermeister Mädge (SPD) sich persönlich dafür eingesetzt habe, dass die Erzieherin umgehend beurlaubt wurde.
Laut des Sprechers der Stadt Lüneburg, Herrn Daniel Steinmeier, „Wir wollen natürlich nicht, dass jemand mit so einer Gesinnung als Erzieherin arbeitet“, so das Zitat aus den Zeitungen.
 
Es geht also um „Gesinnung“. Was war geschehen?
 
Ein Redakteur der linken Tageszeitung „taz“ hat bei der Stadt Lüneburg vorgesprochen und dort einen „journalistischen Tip“ abgegeben. Eine der angestellten Erzieherinnen würde offensichtlich einem politisch rechtslastigen Umfeld nahe stehen. So der Tip.
 
Offensichtlich „googelte“ man daraufhin etwas und Herr Mädge, als hauptamtlicher gut bezahlter oberster Dienstherr der Beamten Lüneburgs, sah sich als Bürgermeister dazu genötigt, persönlich einzuschreiten und die Kindergärtnerin umgehend zu beurlauben.

Was wird der mehrfachen Mutter in der Ausübung ihrer Arbeit als Erzieherin vorgeworfen?
 
Ihr wird konkret vorgeworfen, dass sie sich privat und zu Hause in einem sozialen Umfeld bewegt, dass nicht den persönlichen Erwartungen des Dienstherrn entspricht.
Das soziale Umfeld dieser Erzieherin bewegt sich in Kreisen der NPD.
Denn, so hat man jetzt mit Hilfe des linken Journalisten in Lüneburgs Rathaus herausgefunden, ist der Mann Mandatsträger der NPD im Kreistag von Ludwigslust sowie dort auch deren Kreisvorsitzender.
 
Eine Kindergärtnerin kann vermutlich lesbisch und mit der gleichgeschlechtlichen Frau verheiratet sein. Auch kann eine Kindergärtnerin eine Muslima sein und deren Mann in einer Moschee mit Al Kaida sympathisieren. Vermutlich kann, nach Ansicht eines Lüneburger Bürgermeister Mädge, die Frau privat auch eine „bekannte Hobbyhure“ sein. So können wir nur spekulieren, was Herr Mädge als Oberbürgermeister davon abhalten würde, gleichsam beruflich persönlich gegen eine Erzieherin in Lüneburgs Kindergärten vorzugehen. Wir wissen es nicht.
 
Nur eines wissen wir, berufliche Verfehlungen kann man der Erzieherin offensichtlich nicht vorwerfen. Die Gesinnung, so ja bereits durch den Sprecher der Stadt Lüneburg geäußert, war der Grund für die Beurlaubung.
 
Der demokratische Faschismus scheint nur noch einen Steinwurf entfernt von der Realität.

 

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