NPD Unterbezirk Heide/Wendland - Die soziale Heimatpartei

24.08.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

"Thilo Sarrazin schreibt regelrechtes NPD-Buch"

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Am 30. August kommt das aufrüttelnde Buch "Deutschland schafft sich ab" des früheren Berliner Finanzsenators und heutigen Bundesbank-Vorstandes Thilo Sarrazin auf den Markt. Mit Aussagen wie "Wenn ich den Muezzin hören will, buche ich eine Reise ins Morgenland" oder "Ich möchte, daß auch meine Urenkel noch in ‚Deutschland’ leben können", erzürnt er erneut seine ausländertümelnden Parteifreunde. Berlins SPD-Chef Michael Müller sagte: "Seine Positionen haben absolut nichts mit sozialdemokratischer Integrationspolitik oder überhaupt mit demokratischer Politik zu tun." Die Abgeordnete Ülker Radziwill, die die SPD-Arbeitsgruppe "Migration" leitet, warf Sarrazin eine "menschenverachtende Grundhaltung" und die Diffamierung von Moslems vor. Robert Drewnicki, der die SPD in Neu-Westend leitet, fordert Sarrazin "dringend auf, sein Parteibuch abzugeben". Und für den Spandauer SPD-Kreischef Rahed Saleh gehört der Ex-Senator nicht in die SPD, sondern "in die NPD".

Der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel erklärte dazu heute:

"Zwar gehört Thilo Sarrazin mit seinen Ausfällen gegen deutsche Hartz-IV-Bezieher und seiner Gleichgültigkeit gegenüber der Not sozial ausgegrenzter Landsleute definitiv nicht in die soziale Heimatpartei NPD. Seine ausländerpolitischen Aussagen atmen dagegen durch und durch den Geist nationaldemokratischer Überfremdungskritik.

Ein Buchauszug in der heutigen Ausgabe der BILD-Zeitung beginnt mit den Worten: ‚Ungesteuerte Zuwanderung konnte zu jeder Zeit staatliche Gebilde gefährden und die Stabilität einer Gesellschaft unterminieren.’ Dann zählt Sarrazin penibel die Probleme und Gefahren auf, die mit der Landnahme durch Millionen kultur- und raumfremde Ausländer verbunden sind: ‚Unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt, überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers, unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung, überdurchschnittliche Fertilität, überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen des Islam und überdurchschnittliche Kriminalität, von der einfachen Gewaltkriminalität auf der Straße bis zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.’

Sarrazin nennt konkrete Zahlen zur Ausplünderung des deutschen Sozialstaates: ‚Für die muslimischen Migranten lässt sich eine unterdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung feststellen. Nur 33,9 Prozent von ihnen beziehen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus Berufs- und Erwerbstätigkeit.’ Zum drohenden Volkstod stellt er fest, daß beim gegenwärtigen demographischen Trend in 100 Jahren noch 25 Millionen und in 200 Jahren noch acht Millionen Menschen auf dem Gebiet des früheren Deutschlands leben werden, darunter kaum noch ethnische Deutsche. Seine Tabubrüche in Fragen der Familien-, Bevölkerungs- und Ausländerpolitik sieht Thilo Sarrazin als Beitrag für einen ‚gesunden Selbstbehauptungswillen als Nation’.

Mit seiner Kernaussage: ‚Ich möchte nicht, daß wir zu Fremden im eigenen Land werden’ vertritt Sarrazin eine jahrzehntealte, lupenreine NPD-Position. Dem Bundesbank-Vorstand kommt das große Verdienst zu, die Überfremdungskritik der NPD endgültig salonfähig zu machen. Richtet man den Fokus auf seine bevölkerungs- und ausländerpolitischen Aussagen, kann man nur feststellen: hier hat jemand ein regelrechtes NPD-Buch geschrieben, das die Deutschen zum politischen und zivilen Widerstand gegen Landraub und Überfremdung aufruft."

Thorsten Thomsen, Presserefefent der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

 

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