03.02.2012
Vortragsabend mit dem Berliner Rechtsanwalt Wolfram Nahrath
Am vergangenen Freitag, den 27. Januar fand im Landkreis Lüneburg mit über 60 Teilnehmern ein Vortrag zum Thema „Mythos Deutsches Reich“ des Berliner Rechtsanwaltes Wolfram Nahrath statt.
Geladen hatte der NPD-Unterbezirksvorsitzende Manfred Börm. Der Gastraum war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Aus Anlass der Gründung des zweiten Deutschen Reiches am 16. Januar 1871 referierte Nahrath über die Schöpfung Bismarcks als „Leitbild der staatspolitischen Verantwortung“.
„Ein späteres Langemarck wäre nicht möglich gewesen, ohne diese erkämpfte Reichsgründung, die stark auf das Bewusstsein des Volkes wirkte. Sie versetzte dem deutschen Volk einen technischen und geistigen Schub, von dem die ganze Welt noch heute profitiert“, so Nahrath. Unabhängig von seiner konkreten Verwirklichung durch Bismarck sei das Reich „mehr als ein Imperium, mehr als ein Staat“. Es sei vielmehr der „politische Mythos unseres Volkes“. Dieser Mythos der Deutschen solle heute durch einen „fremden Mythos der Schuld“ okkupiert werden, wogegen nur die Selbstvergewisserung der eigenen Wurzeln helfe.
Der Abend sollte nicht zu Ende gehen, ohne dass auch der Unterbezirksvorsitzende Manfred Börm über die politischen Aktivitäten aus dem Unterbezirk Heide/Wendland berichtete. Hierbei wurde auch über die vier Kommunalmandate in den Kreistagen Heidekreis und Lüneburg, sowie über die Stadträte Munster und Schneverdingen berichtet.
Am Ende der Veranstaltung informierte der Landesvorsitzende Christian Berisha über die „OhneNPD“-Kampagne, in dem er klar aufzeigte, warum man dem Wähler erklären müsse, wofür die NPD wichtig ist – als politisches Druckmittel. Ohne NPD keine Druckmittel.
Der harmonische Abend endete gegen 23.00 Uhr.