23.05.2011
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Mehr Schwimmkurse im Landkreis Lüneburg für Eltern mit kleinem Geldbeutel
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Der Kreistag Lüneburg beschloss, noch für diesen Sommer ein Programm im Wert von 10.000 Euro zur Schwimmförderung im Landkreis Lüneburg umzusetzen. Das Ziel ist, dass vor allem Familien mit kleinerem Geldbeutel ihre Kinder zum Schwimmunterricht bringen können.
Da ich als Kreistagsabgeordneter immer schon seit 2006 sehr kritisch bin, sofern der Landkreis Geld ausgeben möchte, das er eigentlich nicht mehr hat, fragte ich beim SPD-Landrat in der Kreistagssitzung nach, wo das Geld denn herkomme. Herr Nahrstedt versicherte mir, es würden bereits genehmigte Gelder aus dem Schulhaushaltsplan „umgeschichtet“.
Da ich aus der Erzählung vieler Eltern wusste, dass die Kinder oft nicht zum Schwimmunterricht gechickt wurden, weil keine Plätze frei waren, weil Schulen im Unterricht oft auch keine Schwimmkurse anböten und weil kein Personal für solche Unterrichte da wäre, fragte ich den Landrat auch nach diesen Umständen.
Hier versicherte er mir, dass der Kreis in der Verwaltung auch darauf achten würde, die entsprechenden Personalstellen kurzfiristig im Schwimmbereich zu erhöhen. Er gab mir in sofern recht, dass es in der Vergangenheit da „Personalenpässe“ gab.
Den „Vogel“ schoss die SPD ab, die vor allem auch dafür sorgen wollte, dass von dem Geld ein Schwimmkurs speziell für muslimische Mädchen zu fördern wäre, da diese oft nicht mit den Jungen zusammen baden dürften. Das stand bei der Abstimmung jedoch nicht zur Debatte.
In Deutschland dürfen und sollen Jungen sowie Mädchen zusammen schwimmen lernen. Sie dürfen zusammen in den Kindergarten, dort zusammen essen und trinken, zusammen spielen und auch zusammen die Schulbank drücken. Und dass es dabei bleibt, gibt es uns, von der NPD.
Ergebnis: Einstimmig-ohne spezielle Schwimmkurse für muslimische Mädchen!
Christian Berisha, Kreistagsabgeordneter Lüneburg