NPD Unterbezirk Heide/Wendland

13.04.2010

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Begräbnis von Eugene Terre’Blanche - Größte Versammlung weißer Menschen im »Neuen Südafrika«

Dr. Claus Nordbruch

Größte Versammlung weißer Menschen im »Neuen Südafrika«

Als vergangenes Jahr Eugene Terre’Blanche in den Medien angekündigt hatte, die AWB wiederzubeleben und »das Volk« zu Massendemonstrationen mobilisieren zu wollen, lachten seine Gegner verächtlich. Selbst unter seinen Sympathisanten war angesichts der desolaten Lage der weißen Opposition leichter Zweifel über das Gelingen eines solch hohen Zieles vernehmbar gewesen.

Um so mehr überraschte das gestrige Begräbnis des Führers der Afrikaner Widerstandbewegung! Es sollte die größte Demonstration weißer Menschen in Südafrika seit 1994 werden.

12.000 bis 15.000 Südafrikaner erwiesen Eugene Terre’Blanche am 9. April in Ventersdorp (Westtransvaal) die Letzte Ehre. Aus allen Teilen des Landes waren die Buren – und mit ihnen viele deutsch- und englischsprachige Südafrikaner - angereist: aus dem gesamten Transvaal, dem Oranje-Freistaat, aus Natal und selbst aus der fernen Kapprovinz und aus Südwestafrika. Auffällig war, daß es sich in der Masse der Trauergäste keineswegs um ausdrückliche Anhänger der AWB handelte, sondern um einen ausgesprochen repräsentativen Querschnitt der weißen Bevölkerung Südafrikas. Aus allen sozialen Schichten waren weiße Menschen zusammengekommen, die vor allem eines eint: sie wollen nichts anderes als in ihrem eigenen Land in Sicherheit und Frieden ihrem Beruf nachgehen, ihre Kinder großziehen und nach ihren eigenen kulturellen Vorstellungen ihr Leben gestalten. Dieses Menschenrecht wird ihnen - wird uns! – vorenthalten. Für dieses Menschenrecht trat Eugene Terre’Blanche ein. Das haben viele Südafrikaner, auch ohne Mitglied in der AWB zu sein, verstanden und genauso so empfunden.

So trafen am gestrigen Tage in der Afrikaansen Protestantischen Kirche in Ventersdorp vor allem Arbeiter und Selbständige im mittleren Alter, jüngere Ehepaare - oftmals in Begleitung ihrer Kinder -, Studenten und auch ehemalige Angehörige der Polizei und Wehrmacht zusammen, um dem Tod desjenigen Mannes zu gedenken, der trotz aller Stürme der Zeit immer seinen Kurs in Richtung Selbstbestimmung beibehalten und niemals von seinen antikommunistischen Überzeugungen abgerückt ist.

Die hiesigen Medien waren in einer enormen Anzahl vertreten. So, wie man es hierzulande nur bei Staatsempfängen – und beim Endspiel um die nationale Meisterschaft im Rugby kennt. Obgleich die Witwe, Frau Martie Terre’Blanche, bereits Tage vor den Begräbnisfeierlichkeiten den Wunsch geäußert hatte, daß während der Zeremonie keine Fahnen und Transparente gezeigt werden sollten, da sie keine »politische Demonstration«, sondern einen stillen Ehrendienst für ihren ermordeten Ehemann durchführen wollte, ließ es sich doch nicht ganz unterbinden, daß einige Trauergäste im wahrsten Sinne des Wortes Flagge bekannten. Und im Nachhinein darf festgestellt werden, daß das Zeigen der südafrikanischen Landesfahne Oranje-Blanje-Blou, die burische Vierkleur und einige AWB-Fahnen die Würde der Feierlichkeiten nicht beeinträchtige, sondern im Gegenteil nur hervorhob.

Als der Sarg in die Kirche getragen worden war, begann die eigentliche Feierlichkeit mit dem Singen der ersten Strophe der STEM, der bis 1994 offiziellen Nationalhymne Südafrikas. Es folgten Traueransprachen des Pfarrers, der für meine Begriffe weniger eine Werberede für den christlichen Glauben hätte halten, sondern sich mehr auf seine seelsorgerische Aufgabe konzentrieren sollen, nämlich den Angehörigen in dieser schweren Stunde Trost zu spenden. Es folgten noch zwei weitere Reden, die mehr auf die verheerende politische Situation des Landes eingingen, eine davon übrigens gehalten von einem hierzulande populären Musiker und Sänger. In Abwechslung wurden immer wieder Kirchen- und Freiheitslieder gesungen, was der Zeremonie etwas Erhabenes und Solidarisches gab. Es waren keineswegs nur Frauen, denen man während der kirchlichen Zeremonie und der anschließend stattgefundenen Beisetzung auf Eugene Terre’Blanches Farm die tiefe seelische Anspannung ansah. Nicht wenigen Männern standen die Tränen in den Augen. Am Grab selbst hatten die Gäste Gelegenheit, endgültig Abschied von Eugene Terre’Blanche zu nehmen und der Familie persönlich zu kondolieren. Ich hatte die Ehre, Martie Terre’Blanche das Beileidstelegramm des Vorsitzenden der NPD, Udo Voigt, zu überreichen. Es fiel im übrigen angenehm auf, wie viele Beileidsschreiben aus dem Ausland eingegangen waren.

Die Feierlichkeiten wurden durch keinerlei Störungen beeinträchtigt. Die Polizei, unter denen erfreulich viele weiße Polizisten waren, trat professionell und sehr kooperativ auf. »Feiernde«, von den Kommunisten aufgehetzte Jugendliche, zogen es vor, in ihrem Township zu bleiben. Das war gewiß gesünder so. Pietvoller ohnehin. Die schwarze arbeitende Bevölkerung und auch Zaungäste auf der Hauptstraße verhielten sich vollkommen ruhig – ebenso wie die Weißen, die in kilometerlangen Autoschlangen sich (vorbei am Township Tshing) bis zur 15km entfernten Farm Terre’Blanches im Schrittempo bewegten.

Es ist bezeichnend, daß die südafrikanische Presse heute keinerlei Angaben über die Anzahl der nach Ventersdorp gereisten Trauernden macht – noch nicht einmal wie sonst üblich nach unten relativierte. Wie tief muß der Schock bei den Systembütteln sitzen, daß der von ihnen zeit seines Lebens Verhöhnte, selbst in seinem Tod ein Zeichen setzt und es versteht, die Volksmassen wie kein anderer zu mobilisieren.

Dr. Claus Nordbruch, 10. April 2010

www.nordbruch.org


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Kondolationsworte von Udo Voigt zur Beerdigung:


Liebe Familie Terre`Blanche,
liebe Kameraden,

Eugène Terre’Blanche war ein aufrechter Streiter für die gerechte Sache des burischen Volkes, für einen burischen Volksstaat, eine wahre Republik der echten Freiheit. Der Kampf der Buren für die Freiheit, gegen den Imperialismus, war und ist Vorbild für nationale, freiheitliebende Menschen weltweit.

Im Evangelium des Johannes Kapitel 8 fand ich folgende treffenden Verse 43 und 44:

"Warum kennt ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören.

Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit: denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben."

Der Mord an Eugène Terre’Blanche ist ein Verbrechen das sich gegen alle freien Buren richtet und eine Kriegserklärung an alle freiheitsliebenden Nationalisten. Dieser Mord ist ein Ritual des schwarzen Rassismus. Eugène Terre’Blanche wurde ermordet, weil er ein Bure war, der für die Gerechtigkeit und die Freiheit focht.

Wir Nationaldemokraten trauern mit Euch, um einen Ehemann, Vater und aufrechten Vorsitzenden des AWB.

Berlin, den 08. April 2010

In Treue fest!

Udo Voigt, NPD-Parteivorsitzender








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