NPD Unterbezirk Heide/Wendland

29.12.2010

Lesezeit: etwa 1 Minute

Denglisch? Nein, danke!

Verkehrsminister Ramsauer will deutsche Sprache schützen

Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ruft zum Kampf gegen  englische Begriffe. Auch wenn das Superwahljahr 2011 bereits seine Schatten vorauswirft und CDU/CSU wieder als nationale Trittbrettfahrer in Erscheinung treten,  ist dieser Vorstoß durchaus löblich. Denn von Tag zu Tag verwildert und verarmt die deutsche Sprache. Der amerikanische Sprachkolonialismus nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an.

Die Jagd im Verkehrsministerium auf die zunehmende Verschmutzung unserer Muttersprache findet hoffentlich bald in anderen Behörden eifrige Nachahmer. Die Bahn AG mistet ja schon teilweise ihren „Anglizismen-Stall“ aus. So heißt der „Counter wieder Schalter und der „Flyer“ wieder Broschüre. Wobei leider selbst in nationalen Kreisen -  wohl oft aus Bequemlichkeit - das Flugblatt zum „Flyer“ mutiert. Und wenn sogar die Post mittlerweile für den „E-Brief“ wirbt, sollten anständige Deutsche nicht den „Emil“ machen.

Dabei kommt es auf jeden einzelnen an, auf jeden der Deutsch spricht! Schaffen wir das Bewußtsein, daß es sich lohnt, die eigene Sprache zu lieben und mit eigenen Wörtern zu sprechen. Die Verwendung „engldeutscher“ Vokabeln ist eben kein Zeichen von Weltläufigkeit, sondern von Überheblichkeit und Einfallslosigkeit sowie Anpassung an den Zeitgeist. Gehen wir also mit guten Beispielen voran, damit „Schöndeutsch“ wieder selbstverständlich wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen KEINEN guten Rutsch...

Das ist zwar wieder eine andere sprachliche Baustelle. Aber auf Weihnachtskarten, die verschickt wurden, war vielfach auch schon ein “guter Rutsch” ins neue Jahr gepriesen. Aber mit Rutschen hat diese weitverbreitete Redensart nichts zu tun.

Sie kommt aus dem Hebräischen. Rosch Haschana heißt wörtlich übersetzt “Kopf des Jahres” und bedeutet den Jahresanfang. So wünscht sich eine religiöse Minderheit einen “guten Rutsch” nicht in den letzten Dezembertagen, sondern im September oder Oktober, wenn sie das neue Jahr beginnt.

Also keinen Rutsch, aber ein gutes Neues Jahr verbunden mit optimaler Gesundheit und deutscher Schaffenskraft wünscht

Klaus Beier, NPD-Bundespressesprecher

 

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